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Februar 28, 2008
Café Mocca
Gerade auf den Seiten von Nicola Hahn entdeckt: das Künstlercafé Mocca in Dietzenbach. Morgen Abend findet dort wieder eine Lesung statt. Morgen Abend habe ich nur dummerweise vermutlich keine Zeit (Besuch hat sich angesagt, allerdings nur meine Schwägerin, die den Abend vielleicht eh bei ihrer Mutter verbringt). Oder ich nehme sie mit? Na, schaun wir mal – jedenfalls ist Dietzenbach nicht weit.
Februar 27, 2008
Frühlingsluft
Und weil man nicht nur meckern und kritisieren sollte, hier mein eigenes Frühlingsgedicht ;-)
schwingt sich ein farbenfroher Duft
direkt in unsere Herzen.
und wir können jetzt schon ahnen,
Blätterhaufen fort gefegt,
Das Tulpenfoto von unten eignet sich auch prima als Desktopmotiv. So sieht es bei mir auf dem Bildschirm aus:

Nicht jedes Gedicht ein Treffer
Bevor ich anfing Gedichte zu schreiben und begeistert einen Lyrikworkshop mitmachte, habe ich über die Werke der „Großen“ nie sonderlich nachgedacht. Goethe, Schiller, Heine, Rilke – das sind Namen, die man kennt und nicht in Frage stellt. Inzwischen finde ich allerdings – und das ist für mich durchaus ein Verdienst des Internets – dass es viele Menschen gibt, die genau so schön schreiben und andersrum gedacht: auch die „Großen“ waren nicht immer perfekt. Heute mal ein Frühlingsgedicht von Rilke, das ich zur Diskussion stellen will:
der hundert Wunder hat.
Der Frühling ist waldeigen
und kommt nicht in die Stadt.
Gassen zu zweien gehn
und sich bei den Händen halten -
dürfen ihn einmal sehn.
Rainer Maria Rilke
Die erste Strophe finde ich gut gelungen, mal abgesehen davon, dass ich nicht behaupten möchte, dass der Frühling nur im Wald erlebt werden kann.
Es ist eher die zweite Strophe, die mich stört. Ich finde sie holprig, sie passt nicht zum flüssig zu lesenden ersten Vers. Und warum dürfen ihn die Liebespaare nur „einmal“ sehen? So war es sicher nicht gedacht. Der Inhalt, der Gedankengang selbst, der hat was. Das will ich gar nicht bestreiten.
Für mich ist dieses Gedicht ein Beispiel dafür, dass auch unseren bekannten Dichtern nicht alles perfekt aus der Feder geflossen ist und es sollte eine Ermutigung für uns sein, nicht vor großen Namen das Haupt in Demut zu senken, sondern selbst zu schreiben.
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Februar 22, 2008
Jokers Lyrikpreis
Bei Jokers wird vom 1. März bis zum 31. März wieder der Jokers Lyrikpreis ausgeschrieben. Hier geht’s zur Bewerbung.








