Zeit zu Schreiben

Februar 20, 2008

Verpasst habe ich . . .

Gespeichert unter: Nicht kategorisiert — Elke @ 9:34 Uhr vormittags

nun dummerweise doch den zweiten Teil von “Damals nach dem Krieg” am letzten Montag. Versteh ich gar nicht, aber ich war wohl innerlich auf Sonntagabend programmiert. Na ja - ich denke, das wird auch nochmal wiederholt werden. Also immer montags! - das werde ich mir jetzt hinter die Ohren schreiben.

2 Kommentare »

  1. Liebe Elke, ich grüße Dich recht herzlich und möchte mich erstmal bei Dir kurz vorstellen.
    Ich bin im 63. Lebensjahr, in Berlin-Köpenick,Ostberlin,1945 geboren und lebe seitdem im Osten Berlins. War als Diätköchin und Diätassistentin tätig. Bin verheiratet und habe 2 Söhne.
    (42 und 30 Jahre)Meine Eltern, Pflegeeltern und gleichzeitig auch Großonkel und Großtante, hatten mir immer viel aus der Zeit vor 1945 erzählt, da sie Jahrgang 1895 und 1898 waren und mein Vater, Jahrgang 1919,der als Kriegsgefangener nach England kam und dort blieb, mir meine Familiengeschichte und ihr Leben erzählen wollten. Meine Mutter verstarb nach meiner Geburt.
    Ich hatte wunderbare, liebevolle (Pflege)Eltern, um die mich sogar meine Schulkameraden beneideten. Ich hatte eine glückliche und unbeschwerte Kindheit und Jugendzeit.
    Das Sammeln von Altpapier und Altstoffe, Eisen usw. bleibt mir auch als angenehme Erinnerung haften, Mutter kam oft mit, um uns das Handwagenziehen zu erleichtern und brachte sogar einen Badeofen mit den gesamten Schamottsteinen zum Altstoffhändler, damit wir mehr Eisengeld bekommen sollten. Aber der durchschaute die Ladung und wir mußten vom Badeofen den Schamott mühselig abklopfen. Papier und Flaschen und Lumpen waren ja auch noch. Das Geld wurde für die Aktion MARTIN BRAUCHT SCHROTT (Hochofen in der Stahlindustrie) gesammelt. Die Schulkinder wurden nachmittags für 2-3 Std. dazu aufgerufen. Das war freiwillig. Wir Kinder hatten auch Spaß daran. Wir zogen nicht nur von Wohnung zu Wohnung, sondern auch durch die Kleingartensiedlungen (Laubenpieper)
    Das waren große Sammelaktionen. Kleiner viel das Sammeln von Papier und Flaschen in den Familien aus, wo sich manche Kinder dadurch ihr Taschengeld aufbesserten.
    Ich brauchte mir so nicht das Taschengeld besammeln, ich bekam von meinen Eltern Geld, wenn ich was brauchte. Damals war das Taschengeld kein Thema bei mir und auch bei vielen anderen Mitschülern.
    Wir sagten damals auch Produktenhändler zum Altstoffhändler.
    Meine Schulzeit war 1952-1962.
    Tschüssi und bis bald, alles Gute, Brigitte, die Dich mit in den Blogroll aufgenommen hat.

    Kommentar von Brigitte — Februar 20, 2008 @ 5:30 Uhr nachmittags

  2. Hallo liebe Brigitte,
    erstmal ganz herzlichen Dank, dass du dir die Mühe machst, dich sogar vorzustellen. Ich bin schon öfter mal in anderen Blogs über die “Blog-Oma” gestolpert, aber seltsamerweise dem Link nicht gefolgt oder doch und wieder vergessen - egal. Ich werde gerne jetzt bei dir vorbei gucken und dich ebenfalls verlinken. Ich finde es sehr schön, dass du soviel aus der Familiengeschichte erfahren konntest. Bei mir liegt Vieles im Dunkeln. Ich habe mich einfach zu spät dafür interessiert. Jetzt wird es immer schwieriger. Liebe Grüße - Elke

    Kommentar von miyelo — Februar 20, 2008 @ 7:39 Uhr nachmittags

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