Die Leiden der Schreiberlinge
Alle die wir schreiben und davon träumen, dass wir für ein Manuskript irgendwann einen “richtigen” Verlag finden, wissen wie schwierig ja fast aussichtslos das ist. Und wenn ich bis heute gedacht habe, dass Schriftstellerinnen wie Nikola Hahn, die immerhin so tolle Bücher wie “Die Farbe von Kristall” geschrieben hat, darüber hinaus ist, dann ist das wohl auch falsch. Über ihren Blog bin ich heute mal wieder in ihrer Schreibwerkstatt gelandet und habe dort herumgestöbert. Und es ist schon interessant aber auch traurig, wie Verlage mit den Schriftstellern umgehen. Buchtitel sind ein ganz heikles Thema. Ist es nicht eine Schande, wenn der Autor seinem Buch nicht einen Wunschtitel geben darf, sondern sich nach dem gerade angesagten Trend richten muss? Und wenn ich dann noch lese, dass Bücher im Allgemeinen eine so geringe Halbwertszeit haben, dass der Autor letzten Endes für die Werbung selbst sorgen muss, um zu einer Zweitauflage zu kommen, dann frage ich mich schon, warum nicht gleich als BoD und selbst die Werbetrommel rühren? Das Internet ist eine gute Plattform, aber nicht die Einzige. Ich glaube, wir Möchtegern-Bestsellerautoren müssen uns von dem Gedanken verabschieden, dass man als Schriftsteller nur schreiben muss.

Aus alten Fotokisten








